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Über uns

Unsere Unternehmensphilosophie erklärt an Hand des Beispiels Waldbrombeer-Konfitüre

Frau Mutter geht, bewaffnet mit einem Eimer, in den Wald und sucht nach Brombeeren. Dies ist ziemlich zeitaufwändig,  weil die Sträucher unterschiedlich viele Früchte tragen. Ein Busch ist gut behangen, ein anderer hat vielleicht nur 2 Beeren die lohnenswert sind. So zieht sich die Ernte über einige Stunden und einige Kilometer hin.
Manchmal ist sehr heiß und die Stechmücken belästigen einen, manchmal zieht ein Gewitter auf und manchmal kommt man in einen Regenguss.
Immer hat man jedoch zerkratzte Arme, Hände und Beine weil die Brombeerbüsche ihr Hab und Gut doch nicht ganz freiwillig hergeben wollen.
Oft ist es aber auch sehr schön, da es im Wald sehr besinnlich ist, die Vögel nach Herzenslust pfeifen, man sich in der Natur bewegt und ihr sehr nahe ist. Auch riecht es zu den verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich und hin und wieder kann man ein Reh oder einen Hasen oder sogar eine Mutter Wildschwein mit ihren Frischlingen sehen.

Nach dem Pflücken werden die Beeren gewaschen, aussortiert und gründlich auf Tauglichkeit untersucht. Unvermeidlich mitgenommene Ästchen und Blätter, eingetrocknete oder unreife Beeren werden entfernt.

Das Beerengut wird nun gewogen, mit Zucker vermischt, zur Seite gestellt und darf nun kalt mazerieren.  Nach angemessener Zeit  wird es nun zum ersten Mal aufgekocht und abgeschäumt - hier kommt frisch ausgepresste Zitronensaft dazu. Nun geht der Topf über Nacht in die Kühlung.

Am nächsten Tag kommt der Restzucker und ggf. Gewürze etc. dazu, die Fruchtmasse wird wieder bis zum Kochen erhitzt und darf einige Minuten sprudeln.

Inzwischen wurden die Gläser und Deckel zur Sterilisation in kochendes Wasser getaucht; auf den Kopf gestellt warten sie auf die Befüllung, die nun per Hand mittels eines Messbechers erfolgt.  Sofort kommt der Deckel drauf und die Gläser werden – um ein Vakuum zu bilden –  wieder umgedreht auf ein Handtuch gestellt.

Nach dem Abfüllvorgang  werden die Gläser noch einmal auf Geschlossenheit überprüft und zum groben Reinigen in Spülmittel getaucht.

Nach dem Erkalten werden sie mit Putzmittel  und Geschirrtuch poliert und bekommen ein Stoffdeckelchen aufgesetzt, welches vorher per Hand kreisförmig mit der Zackenschere ausgeschnitten wurde. Die handgeschriebenen Etiketten müssen schon vorbereitet und auch die Inhaltsangaben gedruckt sein.

Der Stoffdeckel erhält nun einen, an einem Bastband befestigten, Anhänger mit der Inhaltsangabe. Das Glas bekommt ein Etikett und das Verfalldatum auf den Boden geklebt und wartet jetzt…. auf Sie!

Was wir mit dieser kleinen Geschichte aus unserem Alltag sagen wollen:


Confitures & Mehr ist eine familiengeführte Marmeladen-Manufaktur. Wir leben die Prinzipien der Slowfood-Bewegung und versuchen mit jedem Handgriff, den wir an unsere Produkte legen, eine noch bessere Qualität, ein noch besseres Geschmackserlebnis für SIE, unsere Kunden, zu erreichen. Aus diesem Grund lehnen wir die Verwendung von Konservierungs- oder Farbstoffen oder Geschmacksverstärkern in unseren Konfitüren und Gelees grundsätzlich ab. 

Mit dem Kauf eines unserer Produkte entscheiden Sie sich für ein wertvolles und natürliches Produkt:

Sie werden den Unterschied schmecken!

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